Casebook zum römischen Vertragsrecht

Diese Sammlung wird … interessieren nicht nur römische Rechtsspezialisten auf beiden Seiten des Atlantiks, sondern auch alte Historiker und Studenten der Anthropologie, Wirtschaftsgeschichte und Gender Studies … Wir vertrauen darauf, dass diese Kollektion [Nicht-Spezialisten] einen ausgeklügelten, aber zugänglichen Einstiegspunkt zu einer Disziplin bietet, die schon lange außer Reichweite scheint, selbst für diejenigen, die sich für das Thema interessieren. (335) Ursprünglich habe ich diese Übersetzung für einen Kurs in römischer Rechtswissenschaften vorbereitet, den ich an der Law School und im Department of Classical and Near Eastern Studies der University of Minnesota unterrichte. In der Folge schien es, dass das Buch in einer breiteren Palette von Lehreinstellungen von Nutzen sein könnte. Um dies praktischer zu machen, habe ich eine Übersetzer-Einführung hinzugefügt, die einen Überblick über die Geschichte des römischen Rechts und die Komplexität seiner Beziehung zur anglo-amerikanischen Rechtstradition gibt. Ergänzende Hinweise und Übersetzungen wurden auch im gesamten Text eingeführt, um Terminologie und Konzepte zu klären, die Lesern, die nicht in der zivilrechtlichen Tradition geschult sind, unbekannt sein könnten. Längere Beilagen werden als “Übersetzernotizen” bezeichnet. Kürzere Glossen werden einfach in den Text eingebettet und mit eckigen Klammern abgesetzt.

Alle Glanze in Klammern erschienen ursprünglich in Klammern im deutschen Ausgangstext. Schließlich wurde am Ende des Buches ein “Übersetzer-Glossar” lateinischer Begriffe und Sätze hinzugefügt. Das Buch ist thematisch organisiert. In den Kapiteln 2 bis 8 werden vertragliche Verpflichtungen behandelt, die von theoretischen oder doktrinären Belangen zu Diskussionen über Anwendung, Praxis oder Durchsetzung übergehen. Kapitel 9, das sowohl den Vertrag als auch die Delikatessen betrachtet, dient als Dreh- und Angelpunkt der Kapitel 10 bis 12, die sich ausschließlich auf delict konzentrieren. Kapitel 13 enthält eine historische Coda, die das byzantinische Nachleben der römischen Rechtslehre informeller Vereinbarungen (pacta) untersucht. McGinn bietet seinerseits eine beeindruckend umfassende und inhaltliche Einführung in die Indensays diskutierten Probleme und Themen mit Verbindungen zum zeitgenössischen amerikanischen Recht sowie einen Epilog, in dem er auf die Zukunft von Forschung und Pädagogik blickt, insbesondere auf die Fallmethode, zu der er in jüngster Zeit einen bedeutenden Beitrag geleistet hat.

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